Adé bis Irgendwann…

Eigentlich wollte ich hier wieder mehr schreiben. Ich hatte es mir zu Beginn des Jahres fest vorgenommen. Aber manchmal kommt es einfach anders. In den letzten beiden Wochen haben sich die Prioritäten verschoben und deshalb habe ich entschieden bis auf unbestimmte Zeit nichts mehr auf dem Blog zu veröffentlichen. Instagram ist aktuell mein Medium auf dem ich mich mitteile. In den Stories und im Feed. Vielleicht werde ich irgendwann noch einmal hier etwas schreiben, aber momentan möchte ich keine Zeit dafür haben.

Ich engagiere mich ehrenamtlich bei dem neu gegründeten Verein sredna Herz-Jesu e.V., da kann ich meine positive Seite und die Schreiblust ausleben. Ich helfe dabei (Telefon-)Gottesdienste, Andachten und Gebete zu gestalten. Das macht mir großen Spaß. Ich aquarelliere viel und lebe meine kreative Seite aus.

Weiterhin habe ich eine Signal-Gruppe mit den lieben Menschen aus der Glücksaufladestation vom Anfang des Jahres. Außerdem gibt es da natürlich noch die geliebte Minifamilie mit Mann und Sohn und die tollen, fabelhaften Nachbarn. So habe ich mich entschieden in den nächsten Monaten hier auf dem Blog Sendepause zu machen und hier lest Ihr nun den vorerst letzten Beitrag.

Dieser Beitrag ging aus einem Impuls hervor, den ich für den Kreuzweg von .sredna vorbereitet habe. Für den Blog habe ich ihn noch ein wenig aufbereitet.

Meine Gedanken zum Thema Ungerechtigkeit

Wir kennen alle das Gefühl, wenn uns – manchmal nur unterschwellig – etwas vorgeworfen wird, was wir nicht getan haben. Vielleicht kommt das Gefühl auch nur in uns hoch, weil wir im Tiefsten Innern glauben, dass wir uns vielleicht doch nicht so ganz richtig verhalten haben. Wir müssen einfach versuchen unser Gehirn umzuprogrammieren.

Ein kleines Beispiel: Ich habe vor zwei Wochen bis spät am Freitagnachmittag gearbeitet. Normalerweise arbeite ich Freitags nur bis 12:30 Uhr. Ich habe mich ins Zeug gelegt für den Kunden A, der ein potentieller Neukunde ist und wollte meine Sache natürlich so richtig gut machen. Plötzlich kam ein Anruf von Kunde B, der fragte, wann es denn endlich mit Projekt C weitergeht!? Ich fühlte mich ungerecht behandelt. Weiterhin versuchte ich aber diesen Anruf und den unterschwelligen Vorwurf nicht an mich ran zu lassen. Ich habe mir eine Erklärung überlegt, warum sich Kunde B so verhalten hat und damit kam ich gut zurecht und wurde gelassener. Ich fühlte mich sogar ein wenig überlegen.

In solchen Momenten sollten wir versuchen Ruhe zu bewahren und uns darauf besinnen, dass diese Situation nicht durch das eigene Verhalten verursacht wurde. Eine Beschuldigung kommt oft aus dem tiefsten Innern des Gegenübers. In meinem Fall habe ich das so gelöst, dass ich mir sagte: “Kunde B kann nichts dafür, denn er hat sicher vor dem Telefonat mit mir von anderen Druck bekommen und ich bekam den Unmut als erste ab.” Durch stete Wiederholung solcher Glaubenssätze schaffen wir es irgendwann unsere Gedanken in eine andere Richtung zu lenken.

Glaubenssätze, auch Überzeugungen, Einstellungen, Meinungen sind unterbewusste Lebensregeln. Sie entstehen aus der Verarbeitung und Bewertung früherer Erlebnisse und bestimmen unser alltägliches Verhalten.

Eine Freundin hat mich kürzlich gefragt, ob mein Leben sich verändert hat oder nur meine Gedanken … beziehungsweise die Sicht auf mein Leben. Ich denke es ist beides. Mein Leben hat sich verändert. 2013 habe ich einen Cut gemacht. Ausserdem haben sich mein Leben und meine Sichtweise in den letzten zwei Jahren noch einmal ganz drastisch verändert. Ich blicke ins Licht und lasse die Schatten trotzdem zu. Ohne Licht gibt es eben keine Schatten, sie gehören dazu.

„Lenke Deine Glaubenssätze ins Positive und Du veränderst den Fokus Deiner Wahrnehmung. Damit verändert sich auch die Welt für Dich. So wird alles möglich für Dich. Du musst nur daran glauben!“

 

Solltet Ihr mich vermissen, findet Ihr mich in der kommenden Zeit auf Instagram unter:

Innenleben_design &

zartbeseitet_by_innenleben_design

wo ich meine kreative Seite auslebe.

 

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