Die Möbel Trends auf der Home&Living in Luxemburg

Mitte Oktober war ich auf der Home&Living Messe in Luxemburg. Das ist immer ein Highlight für mich, denn ich muss mal zu einer Messe nur einen vergleichsweise kurzen Weg zurück legen. Außerdem habe ich die Möglichkeit mit regionalen Unternehmen zu netzwerken und ins Gespräch zu kommen und das ist immer sehr spannend! Meine obligatorische erste Anlaufstelle führt mich immer in die „Wohn-Halle“: Dort besuche ich regelmäßig den Messestand von Hubor & Hubor einem Unternehmen aus der Region mit Niederlassungen in Deutschland und Luxemburg.

Auf der Suche nach neuen Trends

Im Gespräch mit der Junior-Geschäftsleitung, Christian Hubor, ging es dieses Mal um das ganze Drumherum: Eine solche Ausstellung erfordert viel Vorlaufzeit und Planung. Es bedarf der Koordination von Kooperationspartnern und Aufgabenverteilung. Die Möbel kommen teilweise aus der eigenen Ausstellung im Möbelhaus, aber auch von Kunden. Die Möbelstücke müssen wie bei einer Ausstellung im Museum sorgfältig kuratiert und zusammen gestellt werden. Es gibt verschiedene Boden- und Wandelemente, die je nach Konzept in Anordnung, Farbe und Material variieren. Eine Woche vorher muss mit dem Standaufbau begonnen werden, damit pünktlich zur Eröffnung der Messe alles fertig ist.

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In diesem Jahr lag der Schwerpunkt des Messeauftritts für mich auf dem Schlafbereich, im Detail: Ein wundervoll ausgestattetes Schlafzimmer mit Möbeln von beispielsweise B&B Italia hat mich besonders beeindruckt. Auf dem Foto sieht man Bett HUSK, in einem angesagten senfgelb, sowie den Sessel aus der gleichen Reihe in einem unaufgeregten grau, beides entworfen von der grandiosen Patricia Urquiola.

Das neue Schlafen

Die Leuchten „Les volières“ des Pariser Designers Mathieu Challières haben mich total fasziniert, obschon sie nie bei uns zu Hause einziehen werden, denn ich habe einen zu geradlinigen Mann, der verspieltem Design nichts abgewinnen kann – so what, vielleicht bekomme ich ja mal ein Büro im Zukunftshaus, dort wäre sicher ein Plätzchen!

 

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Christian Hubor gab mir dann den Tipp einmal bei einem der Kooperationspartner von Hubor & Hubor in der Nachbarhalle vorbei zu schauen. Gesagt, getan: Ich stattete Kurt Müllers von Die Werkstatt einen Besuch ab. Müllers hat die Schreinerei 1988 gegründet und fertig seitdem mit seinem mittlerweile 7-köpfigen Team außergewöhnliche Haustüren aus besonderen Materialien wie etwa Cortenstahl, Holz, Glas und Beton.

Besondere Entwürfe und Materialien

Die Entwürfe zu den Türen hat der Schreinermeister alle selbst gemacht. Bei einer neuen Anfrage, fährt er zu den Kunden und macht sich selbst einen Eindruck vom Haus zu dem die Haustür passen soll. Er fotografiert das Haus und die Umgebung und setzt sich dann an den Entwurf. So entstehen spezielle und individuelle Türen, die perfekt zu Haus und Bewohnern passen!

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Auch Thommessen intérieurs hatte wieder einen stilvoll gestalteten Messeauftritt, der das brandaktuelle Thema Urbanjungle aufgriff und wunderbar umsetzte. Außerdem fanden sich viele aktuelle Trendmaterialien wieder, wie zum Beispiel Glas oder Beton. Möbel und Objekte von – unter anderem – Kartell Artemide rundeten das Erscheinungsbild des Standes ab. Der Showroom von Thommessen ist sieben Tage die Woche geöffnet und man findet dort seit Kurzem auch viele neue Möbel der Marken, wie etwa Petite Friture, Koinor oder Piure. Ein Besuch lohnt sich!

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Der nächste Messestop führte mich zum Stand von Marco Zenner. Die dort ausgestellten Leuchten von Serien Lighting haben noch dort hin gelockt. Klare Linienführung, neutrale Farben und verschiedene Einsatzmöglichkeiten zeichnen die Leuchten aus. Die einzelnen Modelle gibt es wahlweise als Decken-, Wand- oder Tischleuchte. Das erste Foto unten zeigt die Leuchte ONE EIGHTY in schwarz als Pendelleuchte.

Neues Material für Leuchten

Die beiden anderen Fotos zeigen Variationen der Leuchte REEF, die aus einer speziellen, neuartigen Schaumkeramik gefertigt ist, die an Korallen erinnert. Das Material lässt die Lichtquelle mit einem weichen Licht strahlen und ist sogar spülmaschinenfest, man muss also keine Angst vor Staub haben!

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Der letzte Standbesuch war der bei Tobias Weber, der gleich zwei Unternehmen führt: Unter der Marke FEUERLOFT vertreibt er moderne Feuerstellen, die sich wie selbstverständlich in die vorhandenen Raum- und Möbelkonzepte integrieren. Das Equipment, wie etwa die Feuerholz-Aufbewahrung aus schwarzem, gekantetem Stahl gibts gleich passend dazu.

Möbel ganz individuell

Die Produkte sind nicht nur funktional, sondern auch ausgesprochen design-orientiert und stilvoll. Das Label stiil living ist ein Tochterunternehmen der Firma und ergänzt das Angebot ideal. Stiil living hat sich auf den Entwurf und die Herstellung von puristischen Möbeln aus Stahl und Holz spezialisiert.

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An dieser Stelle möchte ich allen Firmen für den netten und freundlichen Empfang und die kompetente Beratung und Führung über den Messestand danken. ich freue mich auf mögliche gemeinsame Projekte und Kooperationen!

One thought on “Die Möbel Trends auf der Home&Living in Luxemburg

  1. Hachja..
    Messestress..Juhu, ich freu‘ mich drauf!
    Wir sind gerade auch wieder in die heiße Phase eingetreten: der Messestand muss geplant werden. eigentlich sollte man da n halbes Jahr vorher mit Anfangen … aber vier Monate müssen jetzt reichen.
    XD

    Ich glaube die meisten Messebesucher machen sich gar keine Gedanken darüber und können nicht einmal erahnen wie viel Arbeit so ein Messeauftritt macht.
    Ist aber auch eigentlich nicht wichtig, solange der Messestand und die Produkte gut ankommen 🙂

    Viele liebe Grüße

    Franzy

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