Mini-Trip nach Gent

Im vergangenen Sommer haben wir schon vor unserem Zeeland Aufenthalt einen Zwischenstopp in Belgien gemacht und zwar in der größten Stadt Flanderns, in Antwerpen. Auch auf der Rückreise wollten wir noch ein wenig von dem Königreich sehen: Wir haben uns entschlossen einen Mini-Trip nach Gent zu machen. Dieser Kurzaufenthalt hat sich in jedem Fall gelohnt. Insgesamt sind wir nur drei oder vier Stunden durch die, aber wir haben Einiges gesehen und konnten uns von der Schönheit der zweitgrößten Stadt Flanderns überzeugen.

Vrijdagmarkt – Stadhuis – Poeljemarkt

Als Startpunkt haben wir uns den Vrijdagmarkt ausgesucht, denn da kann man wunderbar in der Tiefgarage parken. Von dort aus sind wir durch die Wijzemanstraat zur Sint-Jacobs-Kerk, durch die Belfortstraat zum Stadhuis. Wenn man um das Stadhuis herum geht, kann man auf einem tollen Platz, dem Poeljemarkt die moderne „Stadthalle“ von Gent bestaunen und darunter her wandeln. Die Halle ist eigentlich eine Überdachung des Platzes und wurde von den Architekten Robbrecht en Daem & Marie-José Van Hee entworfen. In der Bauwelt wird die Stadthalle als „städtisches Wohnzimmer“ bezeichnet und irgendwie fühlt man sich auch so darunter.

Von dort aus ging es dann weiter über den Korenmarkt hinter dem Pakhuis zur Leie runter, am Graslei mit seinen alten Stadthäusern entlang. Unser nächster Zwischenstopp war das Design Museum Gent. Wir haben uns aber in der Kürze der Zeit nur den Innenhof und das Foyer angeschaut, für die Ausstellungen hatten wir keine Zeit. Einen kleinen Teil der temporären Ausstellung konnte man dennoch im Patio sehen: Es ging um Fahrräder.

Designmuseum – Gravensteen – Graslei

Das Designmuseum hat eine sehr große Sammlung zeitgenössischer Design-Objekte, die von Kunst- und Kultur-Einrichtungen im In- und Ausland geliehen werden kann. Das Museum möchte so einen Teil zur Förderung von Designstudien beitragen. Durch die Jan-Breydelstraat haben wir unseren Weg fortgesetzt Richtung Burg Gravensteen, die direkt an der Lieve gelegen ist. Die Kulisse der Burg wird wohl des Öfteren für Hochzeitsfotos genutzt, denn bei unserem Besuch waren gleich zwei Brautpaare dort.


Über die Kraanlei bei Koperhuis Lifestyle & Interior Design vorbei – leider oder eher: Gottseidank für´s Portemonnaie – machten wir uns gegen Mittag wieder auf den Rückweg zum Korenmarkt. Dort war uns schon am Morgen Ellis Gourmet Burger aufgefallen, wo wir eine Kleinigkeit zu Mittag essen wollten. Gestärkt mit  leckeren Burgern ging es dann weiter Richtung Sint Baafskathedraal. Dorthin haben wir einen kleinen Umweg gemacht und dabei kamen wir noch an einer sehr coolen Kaffeerösterei vorbei: Der Koffiebranderij DE DRAAK, bei unserem nächsten Besuch in Gent muss ich dort unbedingt Kaffee kaufen!

Korenmarkt – Sint Baafskathedraal – Vrijdagmarkt

Bevor wir uns zurück zum Auto und somit wieder zum Vrijdagmarkt begeben haben, musste ich noch schnell einen Abstecher zu & Other Stories machen,denn alles was es woanders gibt und nicht in Trier, hat auf mich eine magische Anziehungskraft, kennt Ihr das? – Dieser halbe Tag in Gent war einfach toll und ich bin so froh, dass wir die Idee hatten noch einen Zwischenstop einzulegen, bevor wir nach Hause zurück gefahren sind. Die Strecke war dann nämlich gar nicht mehr so lang und weil Gent so nahe liegt, könnte man sich ja auch überlegen noch einmal einen Kurztrip dorthin zu planen – möglicherweise ein Wochenende!

Wart Ihr schon einmal in Gent? Habt Ihr noch Tipps, was man unbedingt sehen sollte? Sehenswürdigkeiten, Shops oder ähnliches? Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen!

Update am 2. April: Die Erinnerung an diesen halben Tag Gent ist heute mein #sonntagsglück für die wunderbare Aktion der lieben Katrin | Soulsistermeetsfriends! Schaut doch mal dort vorbei!

4 thoughts on “Mini-Trip nach Gent

  1. Liebe Kathrin,
    was für ein wunderschöner Bericht über Euren Kurz-Tripp nach Gent! Ich habe es sehr genossen, Wiesbadens schöne Partnerstadt einmal mit Deinen Augen zu sehen. Und habe dabei einiges entdeckt, was auf meine „To-do-Liste“ für einen der nächsten Gent-Besuche kommt.
    Wir sind ja häufig dort, regelmäßig im Februar/ März, um mit unseren Freunden dort Karneval zu feiern, aber auch oft zwischendurch, denn durch die zunächst offiziell entstandenen Kontakte sind viele tolle Freundschaften entstanden.
    Ein Nachteil solcher Besuche ist allerdings, dass man nicht die Zeit hat, in Ruhe Sightseeing zu machen oder einfach nur zu bummeln. Ich habe den Eindruck, Ihr habt in den paar Stunden mehr gesehen als wir bei unseren bisherigen Besuchen.
    Einen Tipp habe ich aber für Dich: in einer ehemaligen Kirche (ganz in der Nähe des Vrijdagmarktes – dort, wo freitags und samstags immer der Flohmarkt ist), hat Anfang März ein neues „Restaurant“ aufgemacht: „The Holy Food Market“ – eine ganz tolle Location mit leckerem Essen aus aller Welt. (http://holyfoodmarket.be/)
    Vielen Dank für Deinen schönen Bericht, der mich hat träumen lassen und eine schöne Woche,
    liebe Grüße, Monika
    P.S. Von den Einheimischen wird die Stadthalle „Schafstall“ genannt 😉

    1. Liebe Monika, das freut mich sehr, dass ich Dir mit meinem Post ein wenig Inspiration für den nächsten Gent-Aufenthalt geben konnte! Hab eine schöne Zeit! <3

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