Die Partnachklamm und „Das Graseck“

Am Ende der Sommerferien waren wir für eine Woche in Bayern unterwegs und ich habe ja versprochen, dass ich Euch nach und nach zeige, wo wir überall waren und damit gehts jetzt los! Ich nehme Euch in meinem ersten Bayern-Post mit nach Garmisch-Partenkirchen und zwar ganz genau in die Partnachklamm und in einwunderschönes Hotel + DaySpa nahe gelegen an der Partnachalm, zwischen Kochelberg und Eselberg.

Die Partnachklamm

Wenn es regnet, kann man ja ruhig mal einen Ausflug machen, bei dem man sowieso nass wird, oder? Auf unserem Weg zum Eingang der Partnachklamm kommen uns sehr viele Menschen mit Regenjacken und -capes entgegen, es gibt sogar Capes am Kiosk zu kaufen. Okay, man kommt wohl nicht drumherum nass zu werden. Ich packe meine Kamera in die Tasche, dann gibts eben nur Fotos mit dem Smartphone. Je näher wir dem Eingang der Schlucht kommen, desto größer werden die Menschenmassen. Das Ganze endet in einer Schlange. Die großen Touristenmassen – 200.000 Besucher kommen jährlich in die Klamm – stören mich in diesem Naturidyll ein wenig muss ich sagen, allerdings macht der Gang durch die Schlucht und der Anblick des Naturspektakels einiges wieder wett.

Das Naturspektakel

Der Weg durch die 700 m lange Schlucht, zwischen den bis zu 80 Meter hohen Wänden ist schon sehr spektakulär. Ich hätte mir aber ein bisschen mehr Zeit gewünscht, denn wir liefen mit anderen Touris Kolonne und hatten kaum Zeit alles anzuschauen, geschweige denn Fotos zu machen. Okay, man wollte sich eigentlich auch gar nicht so lange aufhalten, denn es war schon eine ziemlich nasse Angelegenheit. Die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen und die Kamera gut vor Nässe geschützt absolvierten wir den Weg durch die vielen Stollen und Tunnels, die auf eine Länge von insgesamt 247 Metern kommen.

Der Name Partnachklamm setzt sich übrigens aus gleich zwei Wörtern zusammen: Zum einen aus der indogermanischen Bezeichnung für Pforte „portn“ und zum anderen aus dem Wort „aha“ (Althochdeutsch) für Wasserlauf. Auch Partenkirchen, das historische „Partanum“ verdankt seinen Namen dem Fluss Partnach.

Der Rückweg über die Alm

Die Meisten, die aus der Schlucht kommen, machen sich auf den gleichen Weg zurück. Das wollten wir aber nicht und so haben wir uns entschlossen, einen kleinen Abstecher zur Graseck-Bahn zu machen und dann damit wieder zur Talstation zu fahren. Ein schmaler Waldweg führt den Berg hinauf, an der Partnachalm vorbei und dann geht es auch schon rechts zur Bergstation der ältesten Kleinkabinenbahn der Welt. Bevor wir aber diesen Weg einschlagen, machen wir noch kurz Rast – auf ein alkoholfreies Weißbier – im wunderschönen Hotel-Restaurant „Das Graseck – my mountain hideaway„. Dieses Hotel sieht wirklich super aus. Auf der Terrasse war kein Platz, also setzten wir uns rein und fühlten uns sofort wohl!

Ein Rückzugsort mitten in den Alpen

Eine Loungeecke mit Fellen, Holzstühle mit diesen kleinen Herzen in der Rückenlehne … ich liebe sie. Einen solchen Stuhl würde ich super gerne mal in modern|zeitlos entwerfen. Mein erster Weg in solchen Locations führt mich ja immer zu den Toiletten, ich finde diese Räume sagen so viel über das ganze Gebäude aus. Ich habe meine Runde dann gleich ausgeweitet und habe mich ein wenig im hinteren Restaurantbereich und auch im Hotel umgeschaut. Das Gesamtangebot mit Hotel, Restaurant, Gesundheit, Prävention, DaySpa und vielem mehr ist wirklich sehr stilvoll und modern-alpin eingerichtet. Das alles lässt mein Interior Designer-Herz natürlich sofort höher schlagen.

 

Seit ein paar Monaten nutze ich die Wander-App Komoot und dort habe ich die Tour, die wir gemacht haben aufgezeichnet und geteilt. Ihr findet sie unter: Partnachklamm Tour 09.08.2017 <- einfach auf den Link klicken. Ein paar Fotos weiter – unter dem von der Graseck-Bahn, mit der wir den „Abstieg“ bestritten haben, habe ich auch die zusammengefasste Tour nochmal gescreenshottet. Viel Spaß beim nachwandern! Ich schaue jetzt mit meinem Beitrag noch (obwohl schon Montag ist) beim #sonntagsglück von Katrin auf Soulsistermeetsfriends vorbei! Einen fabelhaften Wochenstart allerseits!

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4 thoughts on “Die Partnachklamm und „Das Graseck“

  1. Liebe Kathrin,
    dass sind wirklich tolle Bilder.
    Und man bekommt beim lesen schon ein bisschen Fernweh…
    Aber in diese Kabinenbahn hätten mich ja keine 10 Pfede bekommen
    Liebe Grüße
    Verena

  2. Liebe Kathrin,

    vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Wir fahren sehr gerne in die Berge und ich bin immer auf der Suche nach neue Orte zum Wandern. Einen Wanderapp haben wir noch nie benutzt, hört sich super an.

    Herzliche Grüße

    Susan

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