Die Bundeskunsthalle in Bonn

Bundeskunsthalle ist eigentlich nur der Spitzname der „Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland“ in Bonn. Wenn man eines der besucherstärksten Museen Deutschlands ist und somit in aller Munde, erleichtert das die Kommunikation sicher allgemein, wenn man eine Abkürzung nutzen kann.

Lage an der Museumsmeile Bonn

Das Ausstellungsgebäude liegt an der Museumsmeile in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn. Gebaut wurde die Bundeskunsthalle von 1989 bis 1992 zusammen mit dem städtischen Kunstmuseum Bonn, das direkt nebenan liegt.

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Der geistige und kulturelle Reichtum der Bundesrepublik Deutschland soll in der Ausstellungshalle dargestellt werden und sie soll ein Forum für den Dialog zwischen Kultur und Politik sein. Die Ausstellungen und Veranstaltungen wechseln im Laufe des Jahres, um ein breites Spektrum an Angeboten für unterschiedliche Interessen bereitzuhalten.

Breites Spektrum an Themen

Es gibt Ausstellungen zu den Bereichen Kunst, Kultur, Geschichte, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, außerdem wird sie als Veranstaltungsort für etwa Vorträge oder Diskussionen genutzt. Die Freifläche zwischen der Bundeskunsthalle und dem Kunstmuseum Bonn wird für gemeinsame Aktionen genutzt.

Die Architektur des Gebäudes

1987 wurde der Wettbewerb für die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland ausgelobt. Gustav Peichl gewann diesen und trotz der Erfahrung beim Bau von Museen – er konstruierte den Erweiterungsflügel des Frankfurter Städel und das Kunstforum in Wien – stellte die Bundeskunsthalle eine besondere Herausforderung für ihn dar.

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Peichls Gebäude-Konzept beinhaltet zwei wesentliche Funktionen: Ausstellung und Kommunikation.

Entwurfsgedanken

Das Gebäude ist geschlossen nach außen, zum Innenhof und dem Schwestergebäude öffnet es sich und lässt Kommunikation zu . Die 16 Cortenstahl-farbenen Säulen, die entlang der Friedrich-Ebert-Allee verlaufen, symbolisieren die 16 Bundesländer der Bundesrepublik Deutschland. Die drei Kegelförmigen Lichttürme, die man weithin sehen kann stehen auf der Dachterrasse, die als Garten angelegt ist und teilweise auch als Ausstellungsfläche fungiert.

Weitere Ausstellungsfläche

Peichl formte einen würfelförmigen Baukörper über einem quadratischen Grundriss, mit vier Kuben im Kern. Die Räume im Innern sind Ausstellungshallen, Foyer und Vortragsraum. Die Büros, Kabinette, Werkstätten, Bibliothek und das Restaurant sind im Außenbezirk des Grundrisses untergebracht. Das üppige Raumprogramm ermöglicht ein facettenreiches Angebot der Ausstellungen.

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Als wir die Bundeskunsthalle besucht haben, gab es drei Ausstellungen, eine hat uns besonders interessiert und dazu wird noch ein eigener Beitrag folgen: DAS BAUHAUS – ALLES IST DESIGN. Zur Zeit ist unter anderem zu sehen: DER RHEIN – EINE EUROPÄISCHE FLUSSBIOGRAFIE. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur der Architektur wegen.

 

2 thoughts on “Die Bundeskunsthalle in Bonn

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